SPIELE [League of Legends] Anfänger Guide von lolchampion.de

Dieses Thema im Forum "How-To" wurde erstellt von Genzo Wakabayashi, 25. Oktober 2016.




  1. Habt ihr gerade mit League of Legends angefangen und wollt wissen wie ihr besser werden könnt? Wir helfen. Wir von Lol Champion spielen selber alle seit ein paar Monaten aktiv League of Legends und lernen immer noch jeden Tag Neues dazu. Vor einigen Monaten standen wir aber selber vor einem für uns komplett neuen Spiel und hatten im Grunde genommen keine Ahnung, was wir überhaupt tun. Genau au diesem Grund haben wir dieses Portal gegründet, um Neuankömmlingen mit diesem LoL Anfänger Guide das Leben in der Kluft der Beschwörer ein bisschen einfacher zu machen. Zu Beginn haben es League of Legends Anfänger nicht einfach. Man muss sich für einen Champion, eine Lane und eine Rolle entscheiden und wenn man erst einmal im Spiel ist, hat man meist keine Ahnung, welche Items man sich kaufen soll, wann ihr eure Kollegen wo unterstützen sollt und so weiter. Das kennt ihr sicherlich schon aus eigener Erfahrung. Und da euch die Mitspieler in den meisten Fällen leider nicht oft weiterhelfen, sondern euch höchstens beschimpfen, sind wir für euch da und geben euch einen kleinen Einblick.

    | Inhaltsverzeichnis:

    1. Kapitel: Die Rolle der Champions
      1. Der Tank
      2. Der AP-Carry
      3. Der AD-Carry
      4. Der Supporter
      5. Der Jungler
    2. Kapitel: Runen
    3. Kapitel: Meisterschaften
    4. Kapitel: Beschwörer-Zauber
    5. Kapitel: Last Hitting
    6. Kapitel: Welche Items kauf ich mir?
    7. Kapitel: Jungling
    8. Kapitel: Warden, warden, warden
    9. Kapitel: 38-Tipps für Ranked-Games
    Quelle: lolchampion.de
    Bild credits: lolchampion.de

    Vielen dank an lolchampion.de für die erstellung dieses Anfänger Guides!
     
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Dieses Thema im Forum "How-To" wurde erstellt von Genzo Wakabayashi, 25. Oktober 2016.

    1. Genzo Wakabayashi
      Genzo Wakabayashi



      Kapitel 1: Die Rolle der Champions

      Sobald ihr euch für ein Spiel von League of Legends angemeldet habt, kommt ihr zunächst einmal auf die Seite mit der Champion-Auswahl. In den meisten Fällen werden eure Mitspieler ziemlich schnell in den Chat schreiben, auf welcher Lane sie spielen wollen. Grundsätzlich spielt dabei ein Spieler auf der Toplane, einer in der Mitte, einer im Jungle und zwei Spieler auf der Botlane. Jeder Spieler nimmt dabei eine spezielle Rolle ein, die vor allem im späteren Spielverlauf entscheidend sein kann, ob man bei den Teamkämpfen als Sieger oder Verlierer hervorgeht. Nachfolgend werden wir euch die verschiedenen Rollen näher vorstellen und auflisten, welche Champions wofür am ehesten in Frage kommen.

      | Der Tank

      Auf der Toplane stehen sich oft Tanks der gegenüber. Es gibt aber auch Ausnahmen, beispielsweise, wenn der Jungler und der Supporter schon sehr tanky sind. Aber dazu später mehr. Tanks investieren ihr Gold im Verlauf des Spiels vor allem in Items, welche ihr Leben, ihre Rüstung und Magieresistenz erhöhen. Sie sind die Panzer der Teams, die im Normalfall den Kampf eröffnen (engagen) und dafür auch oft spezielle Fähigkeiten haben. Sie halten unglaublich viel aus, machen dafür kaum Schaden. Aus diesem Grund solltet ihr auf keinen Fall die Tanks bei einem Teamkampf fokussieren, sondern so gut es irgendwie möglich ist zuerst die Schadensausteiler töten.

      Als Tank solltet ihr das Last-Hitting gut beherrschen, da das Töten von Vasallen eure primäre Einnahmequelle ist. Wenn ihr euren Champion gut beherrscht, einen Goldvorteil habt und die richtigen Items kauft, könnt ihr euren Gegenspieler auch einfacher im Duell besiegen und dadurch euren Vorsprung weiter ausbauen (Snowballing). Doch Vorsicht: Der gegnerische Jungler und Midlaner werden schnell zur Stelle sein, wenn auf der Toplane die Post abgeht.

      | Der AP-Carry:

      Umso länger ein Spiel bei League of Legends geht, desto wichtiger wird der AP-Carry. Er verursacht bei Teamfights den meisten Schaden und verfügt oft über gute Kontrolleffekte, was euch im Endgame einen entscheidenden Vorteil bringen kann. Dabei setzt der AP-Carry in erster Linie auf Magieschaden und Fähigkeitsstärke, welche seine Angriffe im Verlauf des Spiels immer mächtiger machen.

      Der AP-Carry wird zu Beginn auf der Midlane gespielt, was es für League of Legends Anfänger zusätzlich schwierig macht. Denn dort können euch die gegnerischen Spieler gleich von oben und unten ins Visier nehmen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll während den ersten Levels die Lane nicht zu stark zu pushen, da ihr sonst noch verwundbarer seid als ohnehin schon.

      Die Rolle des AP-Carry ist wirklich eine der schwierigeren Aufgaben in LoL. Auch weil ihr mit euren Fähigkeiten oft sehr schnell sein müsst und auch noch die richtigen Ziele fokussieren sollt. Steht ihr noch ganz am Anfang empfiehlt es sich, zuerst eine andere Rolle auszuprobieren.

      | Der AD-Carry:

      Der AD-Carry ist ein Fernkämpfer oder auch Schütze, der auf der Botlane gespielt wird. Genau wie der AP-Carry ist seine primäre Aufgabe Schaden auszuteilen. Im Gegensatz zum AP-Carry macht er dies aber in erster Linie mit seinen automatischen Angriffen, indem er sich das entsprechende Equip kauft. So kann er vor allem einzelnen Zielen stark zusetzen.

      Zu Beginn des Spiels gilt für den AD-Carry nur eines: farmen, farmen, farmen. Tötet so viele Vasallen mit Last Hits wie möglich, wodurch ihr einen entscheidenden Goldvorteil rausholen könnt. Mehr über erfolgreiches Last Hitting erfahrt ihr im fünften Kapitel dieses Anfänger-Guides „Last Hitting“.

      Daneben sollte der AD-Carry gut mit seinem Supporter kommunizieren, der ebenfalls auf der Botlane spielt und eine wichtige Rolle einnimmt, wenn es darum geht, den AD-Carry zu beschützen oder eventuell einen Kill abzustauben.

      Als AD-Carry müsst ihr euch bewusst sein, dass ihr meist das erste Ziel des gegnerischen Teams seid. Alle wollen euren Tod. Aus diesem Grund ist es enorm wichtig, ein gutes Stellungsspiel zu haben. Bleibt hinter eurer Gruppe zurück, um keine einfache Zielscheibe abzugeben. Wenn die gegnerischen Schadenausteiler nicht in Reichweite sind, feuert euren Schaden halt auf den Tank oder auf Nahkämpfer, die sogenannten Bruiser ab. Um das Last Hitting und ein gutes Stellungsspiel zu üben, ist die Rolle des AD-Carry für Anfänger nicht schlecht. Denkt einfach daran: Ein toter AD-Carry bedeutet meist auch den Tod für das ganze Team.

      | Der Supporter:

      Wie es der Name schon sagt, besteht die Hauptaufgabe des Supporters darin, seine Gruppe zu unterstützen. Sei es durch Heilzauber, Stuns, unterstützende Items oder indem er die Karte mit Wards ausleuchtet.

      Im Gegensatz zu allen anderen Rollen tötet er keine Vasallen, sondern überlässt das dem AD-Carry, damit dieser schneller an Gold kommt. Für den Supporter ist es nicht notwendig, dass er schnell an gewisse Items kommt, weshalb er das Last Hitten nur dann übernimmt, wenn gerade kein Mitspieler auf der Lane ist oder wenn ein Turm unter Beschuss ist. Oft geht der Supporter aber ebenfalls zurück in die Base, wenn sein Partner zurückgeht.

      In den meisten Fällen statten sich die Supporter im späteren Verlauf des Spiels eher mit Gegenständen aus, welche viel Rüstung und Magieresistenz haben, damit sie länger überleben. In erster Linie gilt ihr Interesse aber Items, die bei Aktivierung beispielsweise die Rüstung oder das Lauftempo aller nahen Gruppenmitglieder erhöht.

      Die Rolle des Supporters ist für Anfänger wahrscheinlich am einfachsten, weil man mit ihm nicht farmabhängig ist. Dennoch kommt er bei Spielen auf sehr niedrigen Levels kaum zur Beachtung, weil die ganze Gruppe oft nocht nicht so funktioniert, wie es eigentlich sollte und viele Spieler ziemlich egoistisch unterwegs ist. Wenn ihr dennoch Lust habt, eure Gruppe auf jede erdenkliche Art zu unterstützen, ist der Supporter die richtige Wahl für euch.

      | Der Jungler:

      Dem Jungler kommt bei League of Legends eine besondere Bedeutung zu. Im Gegensatz zu den anderen Champions spielt er nicht auf einer Lane, sondern sammelt seine Erfahrungpunkte und sein Gold primär im Jungle. Insgesamt gibt es in jedem der beiden Jungle sechs Camps mit Monstern, die man töten kann. Bei zwei Camps gibt es ausserdem einen zusätzlichen Buff (rot und blau), die einem diverse Vorteile bieten.

      Gelegentlich kommt es bei einer Teamzusammenstellung auch vor, dass niemand jungeln geht. Stattdessen spielen zwei Champions auf der Toplane. Das ist vor allem ganz am Anfang noch der Fall, wenn euch die nötigen Runen und Meisterschaften noch fehlen und die Jungle-Monster euch deshalb zu stark zusetzen. Ohne Jungler zu spielen, empfiehlt sich jedoch nicht, weil die beiden Champions sich dann sowohl die Erfahrungspunkte wie auch das Gold teilen müssen. Sie können in der Anfangsphase zwar viel Druck auf den gegnerischen Toplaner ausüben und diesen zwingen bei seinem Turm zu bleiben. Wenn dieser Gegner aber gut verteidigt und auch unter dem Turm die Vasallen lasthitten kann, wird sich aufgrund der genannten Punkte schnell ein Nachteil einstellen.

      Nebst dem Abgrasen der Camps wird vom Jungler aber auch erwartet, dass er regelmässig auf den Lanes für einen Gank vorbeischaut. Mit dem personellen Vorteil soll dann im besten Fall der gegnerische Champion getötet werden. Es kann aber auch schon ein Erfolg sein, wenn er einen Beschwörerzauber wie Flash verbraucht oder sein Leben so tief ist, dass er in die Basis zurückkehren muss, weil er sonst womöglich noch stirbt.

      Je nachdem wie gut es dem Jungler zu Beginn läuft, kann er seinen Champion mit offensiveren oder defensiveren Items ausstatten, um für noch mehr Gefahr bei seinen Ganks zu sorgen oder anders herum, seine Kollegen beim Verteidigen zu unterstützen. In den meisten Fällen nehmen die Jungler im späteren Spielverlauf die Rolle eines Off-Tanks ein, der wie der Tank viel aushält aber doch etwas mehr Schaden macht. In manchen Fällen gehen die Jungler auch komplett auf Schaden und nehmen dann die Rolle des sogenannten Assassinen ein.

      Das das Thema Jungling sehr komplex ist und es noch zahlreiche andere Dinge gibt, die man beachten sollte, folgt im achten Kapitel dieses Anfängerguides eine ausführlichere Anleitung zum Vorgehen im Jungle.
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    2. Genzo Wakabayashi
      Genzo Wakabayashi

      Zu Beginn des Spiels besitzt ihr zwei Runenseiten. Für Riot-Punkte könnt ihr euch weitere Seiten dazu kaufen. Mit jedem Levelaufstieg wird später ein Runenslot freigeschaltet, den ihr mit einer Rune ausstatten könnt, die beispielsweise eure Angriffsstärke, Rüstung oder Magieresistenz erhöhen. Die Runen könnt ihr nur mit Gerechtigkeitspunkten kaufen. Also jener Währung, die es nur für absolvierte Spiele gibt. Total besteht eine Runenseite aus drei großen Essenzen sowie je neun Zeichen, Siegel und Glyphen. Bis Level 20 müssen euch die Runen eigentlich noch gar nicht groß interessieren. Schaut bis zur Maximalstufe einfach, dass ihr eure Essenzen belegt habt, die bereits einiges an Gerechtigkeitspunkten kosten.

      Wir wollen in diesem Anfängerguide nicht auf sämtliche Runen und ihre Verwendung eingehen. Je nach Champion und Rolle, die ihr einnehmt, empfehlen sich später verschiedene Runen. Anfänglich reichen drei Seiten aber locker aus. Eine für AD-Carry, Tank und Jungler, eine für AP-Carry und eine für Supporter. Wenn ihr wirklich alle Rollen perfekt abgedeckt haben wollt, braucht ihr 14 Runen-Seiten, welche ihr in unserem Fortgeschrittenen-Guide findet.

      Bei den Siegeln und Glyphen geht ihr als Neuling am besten auf Rüstung und Magieresistenz pro Level, die ihr in allen drei Runenbüchern neun Mal verwenden könnt. Beim AP-Carry verwendet ihr ausserdem neun mal Fähigkeitsstärke-Zeichen, beim Supporter nochmals Rüstung und bei der dritten Gruppe neun Angriffsschaden-Zeichen.

      Aber nochmal: Wer es für seinen jeweiligen Champion aber perfekt machen will, dem empfehlen wir unseren Runenguide für Fortgeschrittene.
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    3. Genzo Wakabayashi
      Genzo Wakabayashi

      Genau wie die Runen geben euch auch die Meisterschaften zusätzliche Attribute und Vorteile und mit jedem Levelaufstieg könnt ihr einen Punkt mehr in einen der drei Bäume Wildheit, Gerissenheit und Entschlossenheit investieren. Je nach Champion und Gegner kann man aber auch eine andere Taktik hinsichtlich der Meisterschaften verfolgen. Wer im Detail mehr über die Meisterschaftsverteilung für seinen Lieblingschampion erfahren möchte, sollte sich deshalb auch unsere Champion-Guides genauer ansehen.

      Grundsätzlich lässt sich sagen, dass man mit seinen Punkten versuchen sollte in einem Baum eine Schlüsselfähigkeiten freizuschalten. Um diese zu erlangen musst du 18 Punkte in einen Baum investieren. Welche Schlüsselfähigkeit am besten ist, kommt ganz auf den Champion und deine Spielweise an.

      Wie bei den Runen wollen wir auch hier nicht auf jede einzelne Meisterschaft im Detail eingehen, sondern legen dir wie erwähnt dafür die Champion-Guides ans Herz. Während dem hochleveln empfiehlt sich zunächst in nur einen Baum zu investieren, um die Schlüsselfertigkeit schnellstmöglich zu erhalten.
    4. Genzo Wakabayashi
      Genzo Wakabayashi


      Die Beschwörerzauber oder Sumoner Spells wie sie auch auf deutsch oft bezeichnet werden, können in vielen Situationen über einen Kill entscheiden. Sie haben oft einen längeren Cooldown, weshalb man sie nicht leichtfertig verschwenden sollte. Im Folgenden werden wir euch einige Tipps zu jedem Sumoner Spell geben und euch mit der Mechanik der Zauber vertraut machen.

      Garrison


      Dieser Zauber ist nur auf Dominion verfügbar. Ihr könnt damit eure oder gegnerische Türme buffen oder debuffen. Kann man mal ausprobieren. Ist aber kein Muss.

      Ghost


      Dieser Zauber ist bei vielen Spielern in den tieferen Levels sehr beliebt. Er gibt euch einen kurzzeitigen Geschwindigkeitsschub, mit dem ihr flüchten oder euren Gegner besser verfolgen könnt. Einige Champions wie zum Beispiel Hecarim profitieren von dem Beschwörerzauber zusätzlich durch ihre Passive.

      Heal


      Dieser Zauber eignet sich gut für frühe Teamkämpfe und wird meist vom AD-Carry oder auch AP-Carry belegt. Achtet darauf, dass nur ein Teammitglied Heilen im Gepäck hat, da der Effekt bei mehrmaligem Verwenden abnimmt.

      Clarity


      Manaintensive Champions können zu Beginn des Spiels damit praktisch ihren ganzen Balken wieder füllen. Später wird dieser Summoner Spell aber praktisch wertlos und ist damit kein Pick wert.

      Cleanse


      Die Zeit in einem Stunn fühlt sich oft ewig an. Dennoch schneidet dieser Zauber, mit welchem ihr euch daraus befreien könnt eher schlecht ab. Es gibt bessere Alternativen in Form von Items, wie der Quecksilber-Schärpe.

      Teleport


      Ein grossartiger Zauber, um am Anfang die maximale Erfahrung und Gold aus eurer Lane zu ziehen. Später können Toplaner schnell beim Dragon oder Ganks aushelfen, da man sich auch zu Wards teleportieren kann. Deshalb bei Toplanern auch immer eine beliebte Variante.

      Smite


      Ein absolutes Muss für jeden Jungler. Smite hilft euch aber nicht nur dabei, die neutralen Monster schneller zu töten. Später stellt ihr beim Kampf gegen Dragon und Baron sicher, dass euch der Kill nicht gestohlen wird, indem ihr mit Zerschmettern finisht. Zudem könnt ihr je nach dem auch Gegner verlangsamen oder ihnen leichten Schaden zufügen.

      Barrier


      Die meisten AD-Carrys schwörten lange Zeit auf die Barriere. Mittlerweile ist Heal einfach die bessere Alternative. Allenfalls etwas für Midlaner, die keine gute Mobility-Fähigkeiten haben.

      Ignite


      Dieser Zauber wird neben Flash wahrscheinlich am häufigsten genommen. Gute Spieler wissen auch genau, wann sie mit Ignite noch den Kill rausholen können. Da durch Entzünden auch die Heilfähigkeiten reduziert werden, scheint der Summoner Spell nach wie vor sehr stark, weshalb sogar Supporter darauf setzen.

      Exhaust


      Wie Igniteist auch Exhaustein extrem starker Summoner Spell, mit welchem man den gegnerischen AD-Carry praktisch wertlos machen kann. Mindestens ein Teammitglied sollte diesen Zauber immer dabei haben. Auch besonders effektiv gegen Assassine wie Zed oder Talon.

      Clairvoyance


      Dieser Zauber wird in der Kluft der Beschwörer erst ab einem sehr hohen Rating ab und zu mitgenommen, weil die „Map Awereness“ auf diesem Niveau Spiele entscheiden kann. Ein sehr starker Zauber im 3v3, weil ihr da keine Wards setzen könnt und damit eure Gegner in den Büschen ausfindig macht.

      Flash


      Der absolute Must-Have-Spell. Wahrscheinlich nehmen ihn 95% aller Spieler. Die kleine Vorwärtsteleportation hilft euch dabei zu flüchten oder gerade noch an den Gegner ranzukommen. Richtig eingesetzt, könnt ihr damit aber auch durch Wände und Bäume flashen. Sobald ihr Level 10 erreicht habt, solltet ihr Blitz für jedes Spiel verwenden und lernen, damit umzugehen. Ihr werdet mit Sicherheit viel weniger sterben, als noch zuvor.

      Mark & Dash


      Mark und Dash ist nur auf ARAM verfügbar. Ihr könnt damit einen Gegner mit einem Schneeball treffen und falls dies gelingt, zu diesem hindashen während drei Sekunden. Gerade für Tanks ein sehr starker Summoner Spell.
    5. Genzo Wakabayashi
      Genzo Wakabayashi



      Kapitel 5: Last Hitting

      Das Last Hitting ist das tägliche Brot jedes Laners. Nur wenn man den kleinen Monstern den Todesstoss versetzt, gibt es Gold. Auch wenn die Beträge für das Töten von Vasallen im Vergleich zu Kills klein erscheinen, macht gutes Last Hitting den Unterschied zwischen guten und exzellenten Spielern aus. Aus diesem Grund möchten wir euch in diesem Last Hitting Guide einige Tipps geben, wie ihr in Zukunft noch mehr Vasallen last hittet und den Goldvorteil dadurch zu eurem Nutzen machen könnt. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass alle 30 Sekunden eine Welle neuer Vasallen vom eigenen Nexus loszieht. In jeder Welle hat es drei Nahkampfvasallen und drei Magiervasallen. Ausserdem ist in jeder dritten Welle ein Belagerungsvasall dabei. Die Belagerungsvasallen halten im Gegensatz zu den anderen Vasallen wesentlich mehr aus und machen auch mehr Schaden. Die Nahkampfvasallen haben mehr Leben als die Magievasallen, machen aber weniger Schaden. Im Verlauf des Spiels sind die Vasallen immer mehr Gold wert. Auf eine genaue Aufschlüsselung der Werte verzichten wird aber an dieser Stelle, sondern möchten euch lieber mit den Mechaniken von gutem Last Hitting vertraut machen.

      | Worauf sollte ich grundsätzlich achten?

      Ganz allgemein solltet ihr darauf achten, dass ihr immer die maximale Distanz einhaltet, damit euch der Gegner nicht angreifen kann. Begebt euch nur näher zu den Vasallen, wenn sie kurz davor sind zu sterben und zieht euch anschliessend wieder weiter zurück. Vor allem zu Beginn des Spiels macht ihr ziemlich wenig schaden, wodurch das Last Hitting umso schwieriger wird. Versucht deshalb, die Vasallen nicht mehrmals zu treffen, sondern euch wirklich auf den Todesstoss zu konzentrieren. Die Fernkampf-Vasallen könnt ihr etwas einfacher töten, da sie weniger Leben haben.

      Falls nicht einer eurer Gegner Aggro von den Vasallen hat, ist es immer ein anderer Vasall, der attackiert wird und dessen Leben dadurch am schnellsten schwindet. Mit zunehmender Spielerfahrung könnt ihr in der Zeit andere Vasallen angreifen und rechtzeitig zum Last Hit auf den Vasall schwenken, der unter Beschuss ist. Ausserdem könnt ihr mit zunehmender Spielerfahrung auch den Moment nutzen, wenn euer Gegner einen Last Hit machen will, um ihn genau in diesem Moment zu attackieren. Generell solltet ihr aber darauf achten, dass ihr nicht vor lauter Last Hitting alles um euch herum vergesst. Behaltet auch eure anderen Mitspieler, die Minimap und den Chat so gut wie möglich im Auge.

      | Gibt es einen Trick, wie ich auch unter dem Turm möglichst viele Vasallen bekomme?

      Es kommt vor, dass eure Lane gepusht wird. Das hat verschiedene Gründe. Auf jeden Fall müsst ihr dann so gut wie möglich unter eurem eigenen Tower die Vasallen töten. Das ist selbst für Profis nicht immer einfach, es gibt allerdings zwei, drei Tipps, mit denen es euch leichter fällt.

      Die Nahkampfvasallen brauchen mit vollem Leben drei Schüsse vom Tower, bis sie sterben. Nach dem zweiten Towerschuss könnt ihr sie also relativ leicht töten. Bei den Fernkampfvasallen ist es etwas schwieriger. Die sterben schon nach dem zweiten. Zu Beginn des Spiels werdet ihr sie aber nicht schon nach einem Beschuss töten können. Das heisst ihr solltet wenn möglich die Fernkampf-Vasallen schon mal angreifen, bevor sie zum ersten Mal getroffen werdet. Als ADC kann diese Aufgabe auch euer Supporter übernehmen, wenn ihr ein eingespieltes Team seid. Sind die gegnerischen Vasallen auch noch von euren eigenen unter Beschuss wird es extrem schwierig. An dieser Stelle kommen eure Fähigkeiten zum Einsatz.

      | Wann und wie nutze ich meine Fähigkeiten für Last Hitting?

      Wann und wie Ihr eure Fähigkeiten fürs Last Hitting einsetzt ist sehr stark von eurem jeweiligen Champion abhängig. Achtet vor allem darauf, dass ihr nicht euer ganzes Mana verbraucht, nur um Vasallen zu töten. Umso öfter ihr einen Champion spielt, desto schneller werdet ihr lernen, wieviel Schaden ihr mit euren Fähigkeiten zu welchem Zeitpunkt des Spiels macht und wie ihr sie optimal einsetzt.

      | Wann solltet ihr die Lane pushen?

      Bei dieser Frage geht es zwar nicht um Last Hitting. Dennoch ist diese Frage in dem Zusammenhang nicht unwichtig. Hat sich euer Gegner gerade in die Basis zurückteleportiert oder ist gestorben, empfiehlt es sich im Normalfall noch alle Vasallen so schnell wie möglich zu töten und dann ebenfalls in die Basis zurückzukehren, da ihr sonst gegenstandsmässig im Nachteil seid. Achtet aber insbesondere dann darauf, dass ihr nicht zu weit vorrückt, da gute Jungler euch sonst schnell noch um die Ecke bringen, bevor ihr euch zurückteleportieren könnt.
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    6. Genzo Wakabayashi
      Genzo Wakabayashi



      Kapitel 7: Jungling

      | Was ist Jungling?

      Dem Jungler kommt in League of Legends eine besondere Rolle zu. Im Gegensatz zu seinen Mitspielern sammelt er seine Erfahrung und sein Gold nicht mit dem Töten der Vasallen auf den Lanes, sondern mit neutralen Monstern im Jungle. Insgesamt gibt es dabei auf jeder Seite sechs Camps, von denen es in zwei Camps ausserdem einen Buff zu holen gibt. Doch dazu später mehr. Neben dem Töten der Jungle-Monster ist die Aufgabe des Junglers aber auch, Druck auf den Lanes auszuüben und seine Kollegen dabei zu unterstützen, die gegnerischen Champions zu töten.
      | Warum überhaupt Jungling?

      Es gibt eigentlich zwei gute Gründe, warum man mit einem Jungler spielen sollte. Erstens bekommen die anderen Mitspieler dadurch mehr Erfahrung und müssen das verdiente Gold nicht teilen und zum anderen hat man immer eine „versteckte Waffe“, die jederzeit aus dem nichts zuschlagen kann. Das zwingt die Gegner, nicht zu aggressiv vorzugehen, da sie es sonst schnell bereuen könnten.

      | Welche Champions können junglen?

      Grundsätzlich kann man fast mit jedem Champion in den Jungle, obwohl sich einige wesentlich besser dafür eignen, weil sie vor allem in den frühen Phasen des Spiels wegen ihrer Fähigkeiten mehr aushalten oder die Camps schneller töten können. Ausserdem besitzen einige Champions sogenannte großartige „Gap-Closer“, die es ihnen möglich machen, schneller an gegnerische Champions ranzukommen und Ganks damit effektiver sind. Anfänger, die noch nicht viele Champions freigeschaltet haben, empfehlen wir etwa Warwick, Master Yi, Ammumu oder Udyr, um die ersten Gehversuche im Jungle zu machen. Eine Übersicht über die aktuell stärksten Jungler gibt es in diesem Google-Docsheet.

      | Welche Items brauch ich um zu junglen?

      Seit Season 4 beginnt eigentlich jeder Jungler mit denselben Startgegenständen: die Machete des Jägers und mittlerweile noch vier Heiltränke. Dadurch könnt ihr am Anfang, die Camps wesentlich schneller säubern. Danach empfiehlt sich der Kauf eines Jungler-Items. Das ist entweder die Seele des Echsenältesten oder die Seele des uralten Golems, welche euch wichtige Grundattribute gewähren und ausserdem eure Goldeinnahmen aus neutralen Monstern nochmal erhöhen.

      | Was machen die Buffs?

      Der rote und blaue Buff können besonders in der frühen Phase des Spiels schon wegeweisenden Charakter haben. Deshalb versucht das gegnerische Team auch immer gerne, den Buff nach Möglichkeit zu klauen. Seid euch deshalb immer bewusst, wann eure Buffs wieder verfügbar sind. Der Reset beträgt fünf Minuten. Nun zu den Vorteilen des Buffs: Der blaue Buff verleiht eurem Champion eine höhere Manaregenartionsrate und verkürzt die Abklingzeiten eurer Fähigkeiten, während der rote die gegnerischen Champions bei einer Autoattacke kurzzeitig verlangsamt und kleinen Schaden über Zeit macht. Ausserdem erhöht der rote Buff euren Schaden. Nutzt die Vorteile dieser Verstärkungen zu eurem Vorteil. Wenn ihr schon etwas geübter im Jungle seid, könnt ihr auch versuchen, den gegnerischen Buff zu klauen.

      | Mit welcher Route starte ich am besten? (Nicht aktuell, weil aktuell meistens bei Golems oder Gromp gestartet wird)

      Die meisten Jungler starten beim blauen oder roten Buff und bekommen dafür oft Unterstützung von ihren Teamkameraden. Als Jungler solltet ihr immer den Beschwörerzauber „Zerschmettern“ mitnehmen, weil ihr mit diesem neutralen Monstern auf einen Schlag 390-1000 Schaden zufügt, abhängig von eurer Stufe. Da ihr diesen beim ersten Camp einsetzt, dauert es anschließend eine Minute, bis „Zerschmettern“ wieder verfügbar ist. Deshalb macht ihr danach die Wölfe oder die Geister und begebt euch dann in den meisten Fällen zum zweiten Buff, wenn „Zerschmettern“ wieder einsetzbar ist. Damit wäre die erste Route abgeschlossen und ihr könnt euch entscheiden, weitere Camps zu töten oder eine Lane zu ganken.

      | Wann und wo gehe ich ganken?

      Am Anfang ist es ziemlich schwierig abzuschätzen, wann sich ein Gank wo lohnt, da dies auch von vielen Faktoren abhängig ist. Oft ergeben sich gute Möglichkeiten für einen Gank, wenn eine Lane von eurem Gegner stark gepusht ist, da sein Weg zum eigenen Tower dann weiter ist. Wenn der Gegner aber noch über volles Leben verfügt und noch flashen kann, werdet ihr es auch dann schwierig haben, einen Kill zu landen. Behaltet deshalb auch immer die Minimap im Auge, um zu sehen, wo ein erfolgreicher Gank möglich wäre.

      | Im idealen Fall geben euch die Teammitglieder Bescheid, wenn ein Busch gewardet ist. Das erschwert eure Aufgabe nämlich noch zusätzlich, da sich der Gegner rechtzeitig in Sicherheit bringen kann.

      Dennoch kann es sinnvoll sein und es wird auch von euch erwartet zwischendurch einen Gank zu lancieren, der nicht unbedingt in einem Kill enden muss. Es kann für eure Laner schon sehr hilfreich sein, wenn der Gegner nur noch wenig Leben hat und euer Kollege dadurch einfacher farmen kann. Zudem könnt ihr den Gegner vielleicht dazu bringen, einen Beschwörerzauber zu verwenden, was euren Gank ebenfalls schon erfolgreich macht.

      | Was ist Counter-Jungling?

      Unter Counter-Jungling versteht man das Plündern des gegnerischen Jungles. Das kann jedes beliebige Camp sein, das ihr tötet und damit dem gegnerischen Jungler die Erfahrung und das Gold dieses Camps verwehrt. Achtet darauf, dass ihr beim Counterjunglen immer ein Monster stehen lässt. Dadurch wird der Resettimer nämlich nicht zurückgesetzt, weshalb dem Gegner vorerst nur der eine Vasall bleibt, den er töten kann.

      Das Counter-Jungling ist die Königsdisziplin des Junglings und ihr solltet damit vor allem zu Beginn eurer Jungle-Karriere vorsichtig umgehen. Verzichtet besser darauf, wenn ihr dem gegnerischen Jungler unterlegen seid und platziert wenn möglich Wards im gegnerischen Jungle, damit ihr eine bessere Übersicht habt. Außerdem sollten eure Kollegen Bescheid wissen, wenn ihr einen Invade plant, damit sie euch schnell zu Hilfe eilen können. Pingt deshalb, wenn ihr beispielsweise vorhabt, einen gegnerischen Buff zu klauen. Seid euch darüber hinaus bewusst, dass einige Champions auch bei euch gerne vorbei schauen und schwierig zu töten sind, weil sie über hervorragende Fluchtmöglichkeiten verfügen oder stark im Duell sind.
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    7. Genzo Wakabayashi
      Genzo Wakabayashi



      Kapitel 8: Warden

      In diesem Kapitel möchten wir euch mit dem richtigen Warden und Wards aufdecken vertraut machen. Solltet ihr noch ziemlich neu in League of Legends sein, werden euch die Wards wohl noch ziemlich überflüssig vorkommen. Wofür warden? Man muss ja nur die Gegner töten und Türme zerstören. Wenn ihr aber irgendwann Ranked-Spiele machen werdet, können gut gesetzte Wards über Sieg und Niederlage entscheiden. Das ist auch der Grund, warum bei den Profis meist alle Spieler ausser der AD-Carry immer einen oder mehrere Wards im Gepäck haben. Aber alles der Reihe nach.

      | Was sind überhaupt Wards?

      Mit Season 6 brach auch ein neues Zeitalter in Bezug auf Vision an, weshalb wir unseren Guide an dieser Stelle etwas überarbeitet haben. Die Ward-Spots bleiben zwar dieselben, bei den Items hat sich aber einiges getan, weshalb wir einen Einblick schaffen möchten, wie man neuerdings am besten vorgeht, um etwas Licht ins Dunkle zu bringen.

      | R.I.P Grüner Ward

      Inzwischen haben wahrscheinlich alle bemerkt, dass der grüne Ward aus dem Shop verschwunden ist. Das zwingt Spieler dazu, sich mehr auf die neuen Items zu fokussieren. Die Idee dahinter ist wohl, dass Riot gerade in höherer ELO etwas mehr Spannung reinbringen will, weil jetzt nicht mehr jeder Spieler bei seiner Rückkehr ein paar Wards miteinpacken kann.

      Der violette Ward hat das Update hingegen überlebt und kostet neu sogar nur noch 75 statt wie vorher 100 Gold. Dass man jetzt im Idealfall immer wieder einen solchen mit ins Gepäck legt, liegt auf der Hand, aber kommen wir nun einmal zu den wichtigsten Änderungen.

      | Die Schmuckstücke

      Bei den Trinkets gab einige Neuerungen. Eine sehr hilfreiche, vor allem in der tieferen ELO, ist die automatische Aufwertung der Schmuckstücke auf Level 9. Mit dem gelben Totem hat man so neu immer 2 Wards automatisch im Gepäck, was ganz angenehm ist. Das rote Trinket empfiehlt sich weiterhin für Supporter und Jungler, die damit gegnerische Wards aufdecken können und dies ab Level 9 sogar in einem erweiterten Radius tun können. Besonders interessant ist neu der blaue Ward, der nicht nur mehr von ADC’s eingesetzt wird. Wie früher könnt ihr damit über grössere Distanz ein Gebiet aufdecken, zeitgleich setzt ihr damit aber auch einen Ward, der allerdings schnell zerstört werden kann.

      | Die Sichtsteine

      Dieses vor allem für Support und Jungle immens wichtige Item, von denen man Wards am laufenden Band bekommt, kann nun in Kombination mit den Starter-Items der Support-Klasse in verbesserte Gegenstände mit starken Fähigkeiten kombiniert werden. Das bedeutet, dass Sightstone-Käufer bald einen kompletten Item-Slot übrig haben werden, den sie z.B. mit einem zusätzlichen Support-Item oder gar einem Schadens-Item füllen könnten. Mehr Macht für die Unterstützer wird sich garantiert im Spielfluss und Teamkampf bemerkbar machen.

      | Rückstände

      Ebenfalls neu sind die Rückstände, die Wards nun nach der Zerstörung hinterlassen. Dadurch können Wardstrategien besser verfolgt werden und man kann sich der Taktik des Gegners besser anpassen.

      | Wo sind die wichtigsten Stellen zum Warden?

      Im Normalfall wardet ihr insbesondere Büsche, da ihr dort ansonsten keine Sicht habt. Zu Beginn des Spiels lohnt es sich aber auch die Jungle-Eingänge zu warden, damit ihr einen besseren Überblick habt, wo sich der gegnerisch Jungler gerade aufhält und was er als nächstes plant. Im Verlauf des Spiels verschieben sich die wichtigsten Stellen zum Warden natürlich. Je nach dem wie stark eine Lane gepusht ist, solltet ihr dementsprechende Stellen im Jungle ausleuchten, von wo eure Gegner einen Angriff planen könnten. Ganz spezielle Wardings-Plätze sind beim Drachen und beim Baron, wo bei den Profis jeweils eine regelrechte Ward-Schlacht ausgetragen wird, ehe es dann richtig zur Sache geht. Hier geht es auch darum, dem gegnerischen Team die Sicht zu verwehren, damit diese den Buff oder Kill nicht klauen können. Auf der folgenden Karte sehr ihr, wo sich die wichtigsten Ward-Plätze befinden und welche Wards ihr dabei am besten einsetzt.


    8. Genzo Wakabayashi
      Genzo Wakabayashi



      Kapitel 9: 38 Tipps für eure Ranked-Games

      Der Weg zu Level 30 ist steinig und hart. Doch glaubt uns, danach wird es nicht einfacher. Erst recht nicht, wenn ihr eure ersten Ranked-Spiele macht. Zunächst macht ihr nämlich erst zehn Einstufungsspiele, die für euch sehr hart werden können, da ihr auch gegen äußerst erfahrene Spieler antreten müsst. Doch lasst euch nicht entmutigen. Selbst wenn ihr 9 von 10 Spielen verliert, werdet ihr vielleicht dennoch Bronze III eingestuft. Da müsst ihr einfach durch. Um euch den Start in den ersten Ranked-Spielen etwas zu vereinfachen haben wir eine Liste mit 38 Tipps zusammengestellt, die euch dabei helfen sollen, den Weg nach ganz oben zu schaffen.

      | Champion-Auswahl:
      1. Seid nicht der Typ, der einfach nichts sagt. Teilt euren Teammitgliedern mit, auf welcher Lane ihr gerne spielen wollt.
      2. Seid nicht stur. Wählt lieber einen Champion, der euch weniger liegt, als bereits Streit vor dem Spiel zu provozieren.
      3. Stellt sicher, dass ihr mindestens drei Rollen gut spielen könnt. Das hilft euch schon enorm weiter.
      4. Spielt mit den richtigen Runen für jede dieser Rollen.
      5. Spielt Champions, mit denen ihr zuvor mindestens zehn Unranked-Spiele bestritten habt.
      6. Macht euch mit Champions vertraut, die ein starkes Early Game haben wie etwa Renekton, Xin Zhao oder Lee Sin .
      7. Falls möglich wählt einen Champion, der besonders stark gegen den gegnerischen Champion auf der gleichen Lane ist. (Counter)
      8. Nehmt Champions, welche die Champions eurer Teamkollegen ergänzen. Beispiel Yasuo und Blitzcrank.
      9. Bis Gold solltet ihr Champions wählen, die ein starkes Snowballing aufweisen. So könnt ihr, wenn ihr gut seid, ganze Spiele im Alleingang für euer Team entscheiden.
      | Zum Spielbeginn:
      1. Beherrscht das Last Hitting. Ihr solltet nicht mehr als ein Viertel aller Vasallen verfehlen.
      2. Nutzt den Vorteil, sobald er sich ergibt. Sei dies aufgrund von Lebenspunkten, zur Verfügung stehenden Fähigkeiten oder Beschwörerzauber.
      3. Versucht mehr als die Hälfte eures Lebens zu halten, nutzt dafür eure Heiltränke. Das verringert auch die Gefahr geganked zu werden.
      4. Pusht eure Lanes nicht zu hart (weit), wenn ihr nicht wisst, wo sich die gegnerischen Spieler aufhalten. Ihr erhöht nur das Risiko geganked zu werden.
      5. Warden, warden, warden: So braucht ihr auch weniger Angst vor Ganks zu haben.
      6. Achtet auf Pings. In den meisten Fällen werden diese nicht grundlos gemacht.
      7. Hört auf eure Teammitglieder. Wenn sie euch raten in die Basis zu gehen, macht es.
      8. Falls ihr pusht, warded auch!
      9. Kauft Items, mit welchen ihr eure Lane-Gegner countert.
      | Items:
      1. Investiert euer Gold. Wenn es nicht reicht ein Item fertig zu bauen, beginnt schon mit einem Teil des nächsten.
      2. Kauft Items, welche gut gegen die Mehrheit des gegnerischen Teams sind oder gegen solche Champions, die bereits gefeedet sind.
      3. Kauft auch defensive Items. Etwas Rüstung kann euch schnell das Leben retten.
      4. Genau aus vorherigem Grund solltet ihr für den späteren Spielverlauf auch Items mit Rüstungsdurchdringung kaufen. Solche sind beispielsweise „Letzter Atemzug“ oder „Leerenstab“.
      5. Noch 75 Gold übrig? Kauft Wards! Drache und Baron können nie genug gewarded sein.
      | Verhalten im Team:
      1. Behaltet immer eine positive Einstellung. Die hilft dem ganzen Team.
      2. Verteilt Komplimente, wenn sie angebracht sind (gj, ty …)
      3. Behaltet Flüche und Beschimpfungen für euch. Zumindest bis nach dem Spiel.
      4. Es wird immer wieder Trolle geben, die euch das Spiel vermiesen. Lasst euch deswegen nicht entmutigen. Jedes Spiel beginnt wieder bei Null.
      5. Hackt nicht auf euren Gegnern rum. Eine Niederlage für euch ist auch eine Niederlage für sie.
      6. Pingt, wenn eure Lanegegner verschwunden sind, auch wenn es nur Sekunden sind. Falls möglich, pingt am besten auch noch an welchen Weg sie eingeschlagen haben.
      7. Oft bringt es mehr, wenn ihr die Schuld einfach mal auf euch nehmt, auch wenn es überhaupt nicht so ist.
      8. Geht sparsam mit Ratschlägen um. Viele Spieler bekommen das in den falschen Hals und das Geflame beginnt.
      9. Wenn niemand die Führungsrolle übernehmen will, ergreift die Initiative und macht es selbst. Pingt, sagt Türme, Drache oder Baron an, damit eure Kameraden nicht einfach nutzlos auf der Lane rumgammeln.
      | Generell:
      1. Analysiert und lernt aus euren Fehlern. Manchmal ist es nur ein Detail, das über Sieg und Niederlage entscheidet.
      2. Werdet nicht erwischt. Das passiert selbst bei besseren Spielern immer wieder. Wenn ihr nicht wisst, wo sich eure Gegner aufhalten, dann pusht nicht zu stark und bleibt besser in der Gruppe.
      3. Gebt niemals auf. Selbst wenn es aussichtslos scheint, könnte jederzeit ein Gegner plötzlich weg sein. Aus was für Gründen auch immer.
      4. Bleibt anpassungsfähig. Immer die selben Items und Taktik, wird euch längerfristig nicht zum Ziel führen. Probiert aus, was in welcher Situation am besten ist.
      5. Manchmal seid ihr tatsächlich Schuld für eine Niederlage. Vielleicht weil ihr gefeedet habt, euch erwischen lassen habt oder das Team nicht ausreichend unterstützt habt. Hakt es ab. Beim nächsten Spiel kann man alles wieder besser machen.
      6. Es ist ok, einen Fehler zu machen. Aber lernt aus diesem.

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